Geschrieben am 1. April 2013 von Redaktion abgelegt in der Kategorie Nordkorea,
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Angst: Südkoreas Präsidentin droht Nordkorea mit „massiver militärischer Reaktion“

Im Konflikt zwischen Nord- und Südkorea droht weiter die Eskalation. Nach Drohungen aus Pjöngjang reagiert Südkoreas Präsidentin Park Geun Hye mit einer heftigen Reaktion, sollte ihr Land weiter provoziert werden.
Die südkoreanische Präsidentin Park Geun Hye forderte das Militär auf, ungeachtet aller politischen Erwägungen schnell und hart auf jede Provokation der Nordkoreaner zu antworten. „Die Existenzberechtigung für das Militär ist es, das Land und das Volk vor Bedrohungen zu schützen“, sagte Park nach Berichten der Nachrichtenagentur Yonhap am Montag bei einer Unterrichtung im Verteidigungsministerium in Seoul. „Wenn es zu Provokationen gegen unsere Bevölkerung oder unser Land kommt, sollten wir ohne jede politische Überlegung noch im frühen Stadium stark reagieren.“

Mehrfache Kriegsdrohungen

Nordkorea hatte in den vergangenen Tagen mehrfach Kriegsdrohungen gegen Südkorea und die USA ausgesprochen. Unter anderem hatte das kommunistische Regime in Pjöngjang am Samstag den „Kriegszustand“ mit Südkorea erklärt.

Zudem hat die Führung in Pjöngjang dem Süden und den USA bereits mehrfach mit einem Angriff gedroht. Die USA reagierten auf die Provokationen mit Muskelspielen: Im Zuge gemeinsamer Manöver mit Südkorea ließen die USA wiederholt unterschiedliche Tarnkappenbomber über den Süden der Halbinsel hinweg fliegen.

Kein Friedensvertrag zwischen Nord und Süd

Die Spannungen haben sich verstärkt, seit der Machthaber in Pjöngjang, Kim Jong Un, im Februar Atomwaffentests befohlen hat. Durch die Tests verstieß Nordkorea gegen internationale Vereinbarungen, der UN-Sicherheitsrat verschärfte seine Sanktionen gegen das Land.

Nord- und Südkorea sind seit Ende des von 1950 bis 1953 dauernden Koreakrieges faktisch im Kriegszustand. Die beiden Länder schlossen zwar einen Waffenstillstand, sie unterzeichneten aber keinen Friedensvertrag. Nordkorea hatte die Gültigkeit des Waffenstillstands zudem für unwirksam erklärt.

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