Geschrieben am 16. Juni 2011
von kewil abgelegt in der Kategorie Deutschland,
Kommentare (0)
ARD-Fernsehfilm: “Inschallah” – So Allah will
Gestern Abend brachte die ARD zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr einen Fernsehfilm, bei dem man sich von Minute zu Minute verwunderter die Augen rieb. So viele politische Inkorrektheiten auf einem Haufen hat man im öffentlich-rechtlichen Erziehungsfernsehen bisher selten gesehen. Der Streifen „Inschallah“ schildert die Bestandteile der friedlichsten aller Religionen™ in einer Eindringlichkeit, dass sogar einem uninformierten Gutmenschen die Augen aufgegangen sein müssten.
Es gab erstaunlicherweise das volle Programm in Sachen Islam zu sehen: Eine zerrüttete Ehe zwischen einer Deutschen und einem muslimischen Iraker, der die neunjährige Tochter Dalia schließlich in seine Heimat entführte. Als siebzehnjährige kehrt die gläubige Muslima nach Köln zurück, betet in einer Moschee, die vom Bundeskriminalamt überwacht wird, steht in engem Kontakt zu der radikal-islamischen Halimah, die ihr den Begriff „Taqiyya“ verinnerlicht und sie zu einem Selbstmordattentat auf ungläubige Kuffar anleitet.
Gleichzeitig kommt ihr Vater Basim nach Köln, um sie in den Irak zurückzubringen. Die Meinung der Mutter zählt in bester islamischer Tradition natürlich nichts. Der Showdown findet in einer Kirche statt: Der Psychotherapeut Bloch versucht der verschleierten Selbstmordattentäterin, die ihren Daumen auf dem Sprengknopf hat, den Massenmord im Auftrag Allahs anhand einer Bibeldeutung auszureden. Wenn das mal nicht ein höchst unsensibler interreligiöser Dialogversuch ist. Dalia ruft ihm voller Inbrunst entgegen:
„Aber Allah hat befohlen, die Frevler und Ungläubigen zu töten! Allah nimmt mich bei der Hand und weist mir den Weg.“
Dieser Film verdient das Prädikat „Absolut sehenswert“:
Die ARD hat in diesem Fall ausnahmsweise einmal anerkennende und lobende Zuschriften verdient. Mit solchen Filmen kann man der Bevölkerung auch die Augen öffnen, was sich mitten unter uns in rascher Form ausbreitet.
» Zuschauerredaktion der ARD: zured@daserste.de

Keine Kommentare
Hinterlasse einen Kommentar