Geschrieben am 8. September 2011 von Redaktion abgelegt in der Kategorie Deutschland, Islam, Terror,
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Berliner Polizei verhindert islmaischen Terroranschlag

Die Polizei hat drei Tage vor dem zehnten Jahrestag der Attentate in den USA möglicherweise einen Terroranschlag in Berlin verhindert. Nach Polizeiangaben wurden zwei Tatverdächtige festgenommen, gegen die schon seit Monaten ermittelt wird.

Drei Tage vor dem zehnten Jahrestag der Attentate in den USA hat die Polizei möglicherweise einen Terroranschlag in Berlin verhindert. Zwei Tatverdächtige wurden nach Polizeiangaben festgenommen. Bei ihnen handelt es sich um einen 24-jährigen Deutschen libanesischer Herkunft und einen 28-Jährigen aus dem Gaza-Streifen. Gegen sie wurde seit Monaten ermittelt. Beiden wird laut Staatsanwaltschaft die Vorbereitung einer „schweren staatsgefährdenden Gewalttat“ vorgeworfen.

Der Hauptbeschuldigte wurde nach Angaben der „Berliner Morgenpost Online“ von einem Sondereinsatzkommando (SEK) überwältigt. Wann das war, ist derzeit noch unklar. Die Männer sollen sich regelmäßig in einem Islamischen Kulturzentrum für religiöse Aufklärung im Stadtteil Wedding aufgehalten haben, das am Donnerstag von rund 230 Beamten durchsucht wurde. Gegen den Verein selbst werde nicht ermittelt.

Chemische Substanzen für Bombe beschafft

Beide Männer hätten sich chemische Substanzen beschafft, mit denen es möglich wäre, einen Sprengsatz herzustellen, sagte ein Polizeisprecher. Sie sollen sich dazu bereits vor Monaten zahlreiche Kühlelemente und eine in der Landwirtschaft benutzte Säure besorgt haben, schreibt „Morgenpost Online“. Parallel zu der Durchsuchung des Objekts in der Tromsöer Straße würden auch die Wohnungen der Männer in Neukölln und Kreuzberg durchsucht.

Nach Informationen von „Morgenpost Online“ läuft das Ermittlungsverfahren seit mehr als zwei Monaten. Ins Rollen gekommen seien die Ermittlungen durch Hinweise der Firmen, bei denen die Substanzen bestellt worden waren. Bei den Betreibern in Berlin und Baden-Württemberg waren die angeforderten Mengen den Angaben zufolge verdächtig vorgekommen.

Operation „Regenschauer“ gegen Terror-Zelle

Nach Angaben des „Tagesspiegels“ gründete die Polizei eine Besondere Aufbauorganisation mit dem Titel „Regenschauer“ und ließ den Hauptverdächtigen und seinen mutmaßlichen Komplizen rund um die Uhr observieren.

Die Polizei schließt einen Zusammenhang mit den Anschlägen in New York und Washington am 11. September oder dem Papstbesuch, der am 22. September in Berlin erwartet wird, aus. Erst Anfang März war es am Frankfurter Flughafen zum ersten tödlichen islamistischen Anschlag in Deutschland gekommen, bei dem zwei US-Soldaten starben.

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