Geschrieben am 31. August 2011 von Michael abgelegt in der Kategorie Deutschland,
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Berliner U-Bahn-Schläger erzählt Mitschülerin von den Tritten

Der 18-jährige Torben P. hat wenige Stunden nach dem Gewaltexzess im Berliner U-Bahnhof Friedrichstraße einer Mitschülerin die Fußtritte gegen den Kopf seines Opfers gebeichtet. Am Dienstag berichtete dies die 17-jährige Zeugin im Prozess gegen den Gymnasiasten vor einer Jugendkammer des Berliner Landgerichts nach Angaben des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“.

Die 17-Jährige wurde im Prozess um den brutalen Angriff auf dem Berliner U-Bahnhof Friedrichstraße gehört. Das Mädchen sagte zudem vor dem Berliner Landgericht aus, dass der Gymnasiast ihr kurz nach der Tat diese demonstriert habe. Er zeigte ihr, wie er mit einer Flasche auf das Opfer eingeschlagen und den jungen Mann auf den Kopf getreten habe. Sie fügte an, dass er geweint habe und „ein bisschen“ betrunken gewesen sei, so das Magazin weiter. Torben P. hatte schon zu Prozessbeginn ein Geständnis abgelegt. Der junge Mann gab allerdings an, sich nicht mehr an die Tritte erinnern zu können. Dem 18-jährigen Schüler werden versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Er wurde überführt, da die Attacke von Überwachungskameras gefilmt worden waren.

Auch ein Freund des Hauptangeklagten muss sich vor Gericht verantworten, im wird unterlassene Hilfeleistung und Körperverletzung zur Last gelegt. Er soll bei der Attacke tatenlos zugesehen und danach auf einen Mann aus Bayern eingeschlagen haben, der Torben P. von seinem Opfer wegziehen wollte. Auch er zeigte sich geständig.

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