Geschrieben am 28. August 2012 von Redaktion abgelegt in der Kategorie Deutschland,
Kommentare (0)

Bombenfund in Schwabing

Die US-amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg steckte etwa einen Meter tief im Erdreich einer Baustelle an der Feilitzschstraße: auf dem Gelände, auf dem sich bis vor wenigen Monaten die Szenekneipe „Schwabinger 7“ befand. Bis auf weiteres hat die Polizei das gesamte Gebiet um den Platz Münchner Freiheit sowie die Leopoldstraße zwischen Ungerer- und Hohenzollernstraße gesperrt. Auch die U-Bahn-Haltestelle „Münchner Freiheit“ wird nicht angefahren. Die Züge halten lediglich die Stationen davor und danach.

Infotelefon

Für betroffene Anwohner hat die Stadt München bei der Feuerwehr ein Infotelefon eingerichtet: 089 – 23 53 55 55.

Fünf Experten des Kampfmittelräumdienstes sollen im Verlaufe des Tages entscheiden, ob die Bombe tatsächlich – wie gestern Abend geplant – gesprengt werden muss. Unter Umständen sei doch noch eine Entschärfung des Bildgängers möglich, so die Polizei.

„Wir versuchen, die Bombe zu entschärfen. Bei dieser Entschärfung ist die Möglichkeit, dass die Bombe hochkommt, aber doch relativ groß“

, Diethard Posorski, Leiter der Kampfmittelbeseitigung

Darum müssten starke Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden. „Wir bauen Wälle auf mit Sandsäcken und Gitterboxen“, so Posorski. Die Bombe habe sich etwa einen Meter tief im Erdboden befunden.

Keine Kommentare

Leave a comment

Login