Geschrieben am 7. September 2011 von Michael abgelegt in der Kategorie Deutschland,
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Bundesinnenminister Friedrich warnt vor potenziellen Terroristen

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) warnt kurz vor dem zehnten Jahrestag der Terroranschläge auf New York und Washington vor islamistischem Terror in Deutschland. Der Politiker geht von knapp 1000 möglichen islamistischen Terroristen in der Bundesrepublik aus.

Gegenüber der „Bild“-Zeitung sagte Friedrich, von diesen 1000 seien „128 Gefährder, also Personen, bei denen Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass sie erhebliche Straftaten begehen könnten“. Dies schließe auch einen Anschlag mit ein. Der CSU-Politker erklärte weiter, dass 20 dieser Gefährder eine Ausbildung in einem Terroristenlager absolviert hätten. „Die größte Gefahr geht heute eher von Einzeltätern aus. Sie sind schwer zu entdecken“, so der Innenminister gegenüber dem Blatt weiter. Demnach missbrauche der Islamismus die Religion als Kampfideologie. Friedrich fordert nun die Muslime in Deutschland zur Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden auf, um dieser Entwicklung entschieden entgegentreten zu können.

Zudem bekräftigte er, dass die Bundesrepublik keine weiteren Guantánamo-Häftlinge aufnehmen wird. Die Regierung hatte im vergangenen Sommer mit den USA vereinbart, zwei ehemalige Häftlinge des umstrittenen US-Gefangenenlagers auf Kuba aufzunehmen.

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