Geschrieben am 26. September 2011 von kewil abgelegt in der Kategorie Deutschland,
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Das Lebenslabyrinth : die verborgene Sehnsucht nach Freiheit

Voller Inbrunst lauschen sie den verführerischen Wortkonstrukten der Illusionsmagier. In „freiheitlicher“ Hoffnung nach Sicherheit verweilend, nicht erkennend den hohen Preis für den global goldenen Käfig, denn dieser wird verschleiert, der Wanderschaft schwingend verschweigt. Schleichend, ja nahezu betäubend wie ein Sturm inmitten eines grauen Nebelschleiers der tiefschwarzen, verworrenen nächtlichen Klänge, erliegen sie alle der auferlegten Gehorsamsnorm, fragen niemals nach dem Warum, denn die Angst ist stets des Bauern Begleiters, der voller Furcht kniet im Staube, um mit Gutgläubigkeit zu retten, was er eigentlich nie gehabt: seine fröhliche Traurigkeit.

Kurzweilig mag es der Masse erscheinen, das frohe Glück auf Raten, welches jeder letzten Endes bezahlt mit seinen Sinnen. Welch Edelmut dem Volke auferlegt, das glaubt an die Gerechtigkeit des tapferen Predigers;  er verkündet schallenden, trügerischen Glauben von Götzenbildern, kann selbst Zeiten überspringen – dem visuellen Effekt seines gezeichneten Gemäldes wird daher die sich ihm offenbarende Strömung lauthals frönen.

Dem betörenden Duft aus dem Götzengemälde entstehenden, endlosen Triebe ist schnell verfallen jeder schnarchende Gesell und wird somit zum Narr, ein Spielzeug seiner eigenen unvermögenden, starren Klasse. Wie ein pulsierendes Feuer, ausbreitend über den gutmütigen Gedanken aller Geister, entsteht beinah wie von Zauberhand ein neuer, störrischer Untertan, dem Status so gar nicht fremd, wonach er aber tatsächlich strebt, auf dessen Fremdantwort sein Herz ewig warten wird.

Selbstbestimmung, der Spiegel dies wichtige Element kaum noch kennt, so sieht ein jeder Knecht, der auf Antwort wartet, nur noch das Tor zu seiner Seele, was verschlossen, da das Feuer seiner Augen, der Blick zum Horizont schon längst in den meisten Herzen vor langer Zeit erloschen.

Epochen, sie kommen und gehen, aber die Prägung des Menschen hat ewiglich Bestand. Getragen von der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft hinein wurde der Berg des Lebens über Jahrhunderte hinweg mithilfe einer Drangmoral erobert, an eine harmonische Wanderschaft dachte gar niemand, war der Moment ja viel zu kurz. Das Streben, der Antrieb aller gesellschaftlichen Oligarchien lag in der Weisheit seiner selbsternannten Fürsten, jener traurigen Fröhlichkeit, welche Lebendigkeit vortäuschte, um sämtliche Quellen unserer Geburt auszutrocknen, über den Trank der Boshaftigkeit.

Dennoch, der Freiheitsschwur, bis heute ungebrochen. Selbst folgsame Massen konnten über Jahrhunderte nicht zerstören, was einst aus dem Bergquell unser aller Geburten erschaffen. Visuelle Täuschungen, ja sogar die akustische Sinnesbetäubung, all das mag es geben, doch Beobachter einer jeden Generation haben sich dem Einnehmungsversuch von Geburt an entzogen.

Für die Einen sind es Außenseiter, unscheinbare Gefährten, doch für die Anderen, und das ist gewiss, trotz aller durch die „Massenknechte“ verliehenen Titel, bleiben sie über die Welle der Aufrichtigkeit bis in den Horizont hinein stets Hüter der Freiheit, zum Wohle der Menschheit, so sollte es sein. Kein Exempel wird durch unabhängige Hüterschaften je statuiert, weil die Furcht vor der wahrhaftigen Freiheit stets nur in Nähe des Tyrannen Thron zu finden ist. Gebt niemals auf, was Euch gegeben – jeder Moment ist kostbar, die wahre Freiheit ein Segen!

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