Deutschland steht hinter Israel

Noch am Vorabend hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach ihrem Gespräch mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas zu erkennen gegeben, dass sie wenig davon hält, einen Palästinenserstaat in den Vereinten Nationen im September anzuerkennen. Die Bundesregierung will dies nicht gegen den Willen Israels tun – und auch die geplante Einheitsregierung der Palästinenserorganisationen Fatah und Hamas sieht Deutschland skeptisch. Eigentlich müsste Abbas unzufrieden sein; aber am Freitag, am Tag nach dem Treffen mit der Kanzlerin, zeigt er sich im Gespräch mit dem Tagesspiegel entspannt. Merkel habe „verstanden, dass Hamas nicht in der Regierung vertreten sein wird“, ist Abbas überzeugt.

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