Geschrieben am 9. Juni 2011 von kewil abgelegt in der Kategorie Deutschland,
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Drama: Türkische Gemüsehändler sterben

Eine Entwicklung, die übersehen wurde! “Deutschland könnte das türkische Gemüse angesichts der sich ausbreitenden EHEC-Epidemie gut gebrauchen. Die EU-Bürokratie blockiert jedoch den Import aus der Türkei – und sorgt für ein dramatisches Sterben der türkischen Gemüsehändler.” Berichten die “Deutsch Türkische Nachrichten”. Sarrazin müßte heute sein Buch umschreiben. Und warum kontrolliert die EU? Wegen Protektionismus oder weil man hohe Dosen an Pflanzenschutzmitteln gefunden hat? Die Folgen sind jedenfalls dramatisch:

Der legendäre Beruf des türkischen Gemüsehändlers ist vom Aussterben bedroht! Heute werde von der Türkei nach Europa nur noch ganz wenig Obst und Gemüse angeliefert. Auf dem Münchner Großmarkt seien vor etwa drei oder vier Jahren täglich noch zehn bis 15 Fahrzeuge aus der Türkei mit Obst und Gemüse angekommen. In München haben die meisten bereits dichtgemacht. Frischgemüse aus der Türkei gebe es nur noch ganz wenig, sagen Spediteure. Heute würden die Großmärkte in den großen Städten ihre Waren meist aus anderen Ländern holen, aus Spanien eben, aus Polen oder aus Griechenland und Rumänien. Und die wenigen verbliebenen Türken, die immer noch mit Gemüse handeln: Kaufen auch dort ein, oder in Brandenburg – wenn sie besonders patriotisch sind.

Ah, ein neues Integrations-Meßinstrument. Wieviele brandenburgische Salatköpfe liegen beim Türken?

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