Geschrieben am 1. Oktober 2012 von Redaktion abgelegt in der Kategorie Afghanistan,
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Drei Nato-Soldaten bei Selbstmordanschlag getötet

Bei einem Bombenanschlag im Osten Afghanistans sind nach Nato-Angaben drei Soldaten der internationalen Koalitionstruppen und ihr Dolmetscher getötet worden. Auch mehrere Zivilisten starben.

Bei einem Anschlag in der ostafghanischen Stadt Chost sind drei Soldaten und ein Dolmetscher der Internationalen Schutztruppe Isaf getötet worden. Die Nato-geführte Isaf machte wie üblich keine Angaben zur Nationalität der Opfer.

Auch vier Polizisten sollen dabei laut afghanischem Innenministerium umgekommen sein. Der Anschlag habe sich am Montagmorgen ereignet.

Der Vize-Polizeichef der Provinz Chost, Mohammad Jakub, sagte, auch mehrere afghanische Zivilisten seien bei dem Anschlag getötet oder verletzt worden. Ein Selbstmordattentäter habe sein mit Sprengsätzen geladenes Motorrad am Morgen auf einem Markt in der Stadt Chost in eine gemeinsame Patrouille von afghanischen Polizisten und Nato-Soldaten gesteuert. Insgesamt sind mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen.

In Ostafghanistan sind vor allem amerikanische Soldaten eingesetzt. Die Nato ist mit mehr als 100.000 Soldaten in Afghanistan im Einsatz.

Mit dem jüngsten Anschlag stieg die Zahl der in diesem Jahr getöteten internationalen Soldaten auf 347. Elf Jahre nach Kriegsbeginn sind in Afghanistan zudem mehr als 2000 US-Soldaten gestorben.

1 Kommentar

  1. Harald

    2. Oktober 2012 @ 06:03

    Die können noch 100 Jahre in Afganistan bleiben und es wird trotzdem nicht besser werden.

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