Gewalt im Jemen nimmt zu, EU und USA noch sehr zurückhaltend

Am Sonntag wurde zwischen der Regierung Salehs und dem Hashid-Stamm unter Führung von Scheich Ahmar ein Waffenstillstand unterzeichnet, der die Situation im Jemen ein wenig deeskalieren sollte. Bedingung für die Einhaltung des Waffenstillstandes war die Räumung der besetzten Regierungsgebäude. Trotz Waffenruhe kam es wohl zu Schusswechseln in der Hauptstadt. Schon zwei Tage nach Aushandlung des Waffenstillstandes, wurde dieser gestern wieder aufgehoben.

Nachdem Regierungsgegner des Stammes der Hashid erneut ein Regierungsgebäude besetzten, wurde gestern der erst geschlossene Waffenstillstand wieder aufgehoben. Nun ist die Angst vor einem Bürgerkrieg erneut da und größer als zuvor. Regierungstreue und Regierungsgegner liefern sich Schlachten, die immer mehr an Fahrt gewinnen, vor allem seitdem Scheich Ahmar aktiv mit seinen Stamm in den Kampf gegen Saleh eingestiegen ist.

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