Hochzeitsspaß mit Berliner Polizei

Türkische und arabische Bereicherer unserer ärmlichen Kultur verspüren zunehmend den Wunsch, auch Einheimische an den traditionellen Festschlägereien bei ihren Hochzeiten teilhaben zu lassen. Aus diesem Grunde geht man dazu über, die bereits kaum noch beachteten hupenden Autokorsos an verkehrstechnisch sensiblen Punkten mit quergestellten Wagen anzuhalten. Unser Bild zeigt den Vorgang, neulich auf einer Kölner Brücke, über die der Autobahnverkehr aus dem Frankfurter Raum; der Messe und dem Flughafen in die Innenstadt geführt wird.

Aber während die Kölner, Bürger wie Polizisten, nach jahrhundertelanger Besatzungserfahrung erzogen sind, in solchen Fällen zu Boden zu schauen und sich den Anschein zu geben, den Stau für eine verkehrsbedingte Gegebenheit zu halten, gibt es in der deutschen Hauptstadt noch preußische Polizisten, die glauben, deutsches Verkehrsrecht auch gegenüber mohammedanischen Immigranten durchsetzen zu sollen. Das bleibt nicht ohne Folgen.

Die BZ berichtet:

Insgesamt 36 Polizisten waren am Freitagabend in Wedding notwendig, um die aggressiven Gäste einer türkischen Hochzeitsgesellschaft in Schach zu halten. Bis zu 30 Gäste der Feier hatten zwei Polizisten bedroht und bespuckt, nachdem sie ihren Auto-Korso gestoppt hatten.

Gegen 18.30 Uhr hatten die Polizisten die Fahrer eines Audi Cabrios und eines festlich geschmückten Chryslers angehalten. Sie hatten einen Stau verursacht, indem sie mit 20 Autos langsam in einer Kolonne über die Pankstraße rollten und immer wieder anhielten.

Als die beiden Beamten die Hochzeitsgäste zum zügigen Weiterfahren aufforderten, stürmten sofort mehrere Männer auf sie zu. Plötzlich sahen sich die Beamten bis zu 30 Personen gegenüber, die sie bedrohten und bespuckten. Übergriffe konnten die Polizisten nur verhindern, indem sie den Angreifern mit Reizgas und Schlagstöcken drohten.

Erst nachdem weitere Polizisten eingetroffen waren, konnte die aufgebrachte Menge beruhigt werden. Die Polizisten leiteten Ermittlungen wegen Nötigung, Beleidigung sowie Widerstands ein. Ein Teil der Hochzeitsgäste verschwand aber unerkannt.

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