Iran stoppt Urananreicherung auf 20 Prozent

Der Generaldirektor der iranischen Atomenergieorganisation, Mohammed Amiri, bestätigte der amtlichen iranischen Nachrichtenagentur ebenfalls, dass die Anreicherung an den Standorten Natans und Fordo gestoppt worden sei – wie es das im November geschlossene Atomabkommen vorschreibe. „Alles ist in Ordnung, sämtliche Bedingungen sind erfüllt worden“, sagte ein westlicher Diplomat.

Die IAEA selbst gab am Montag zunächst keine offizielle Stellungnahme ab. Allerdings hatte zuvor auch schon der Generaldirektor der iranischen Atomenergieorganisation, Mohammed Amiri, der amtlichen iranischen Nachrichtenagentur bestätigt, dass die Anreicherung an den Standorten Natans und Fordo gestoppt worden sei – eben so, wie es das im November geschlossene Atomabkommen vorschreibe. Der 20. Januar war vergangene Woche als Starttermin für die Umsetzung des Ende November geschlossenen Abkommens bestätigt worden.

Iran darf auch keine Zentrifugen installieren

Die aktuellen Inspektionen sind Teil der Übergangsvereinbarung vom 24. November in Genf zwischen dem Iran und den fünf UN-Vetomächten sowie Deutschland. Die IAEA-Inspekteure müssen bestätigen, dass der Iran laut Genfer Abkommen die Urananreicherung auf 20 Prozent eingestellt hat und das bereits auf 20 Prozent angereicherte Uran stufenweise in Brennstäbe umwandelt oder auf 5 Prozent verdünnt. Außerdem sollen keine neuen Zentrifugen installiert und weitere Arbeiten am Schwerwasserreaktor in Arak gestoppt werden.

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