Israel in der Zwickmühle

Israel sitzt Wort wörtlich in der Zwickmühle. Ägypten bricht den Vertrag mit Israel und öffnet den Gazastreifen. Nun kann die Hamas die Raketen gegen Israel offiziell über die Ägyptische-Grenze  importieren, Spaß bei Seite. Es kommt auch alles Schlag auf Schlag, erst der sogenannte arabische Frühling und was sich daraus in Ägypten entwickelt hat haben wir nun gesehen. Wer weiß wie sich der Nahost weiterentwickeln wird. Als wenn das alles nicht reichen würde ist der alt verbündete die Türkei ebenfalls gegen Israel siehe http://politik-news.net/neue-gaza-hilfsflotte-ist-fur-israel-wieder-ein-konflikt-wert/

Dann kommt die Rede von Obama ins Spiel mit den Grenzen von 1967, das reicht natürlich alles nicht, nun soll auch noch Palästina als Staat anerkannt werden.

Hoffentlich kann AIPAC den Präsidenten Obama schnellstmöglich umstimmen, so dass die USA auf die arabische Welt anfangen Druck auszuüben. Das Problem hierbei ist sicherlich das Obama den „arabischen Frühling“ erkannt und somit einen sauberen Neustart wünscht. Es wäre für die USA nicht sehr hilfreich wenn der Nahost ganz gegen die USA wäre. Das wäre gerade für Israel fatal. Somit steht nicht nur Israel in der Zwickmühle sondern auch die USA. Auf der einen Seite ist Israel der alte Freund und auf der anderen Seite mehrere arabische Ländern. Bei der Obama Rede sah es so aus als hätte sich Obama für die arabische Welt entschieden anstatt für Israel.

Wurde Israel durch die USA einfach fallen gelassen?

Nein ganz so einfach ist es nicht. Natürlich wird die USA immer auf der Seite von Israel stehen. Das sollte jedem klar sein. Die USA und Israel bleiben untrennbar verbunden durch gemeinsame Werte, Perspektiven und Bedrohungen.

Manche Europäer allerdings verstehen nicht, warum der von ihnen kritisch gesehene israelische Ministerpräsident von Republikanern und Demokraten gleichermaßen Standing Ovations im Kongress erhält. Sie können nicht nachvollziehen, dass Israel für sein Streben nach Frieden und das Recht auf Selbstverteidigung gelobt wird, wo doch in ihren Augen Israel das Haupthindernis für einen „ewigen Frieden“ in der Region ist. Diesen Beobachtern entgeht das Wesentliche: Amerika unterstützt Israel entgegen mancher Unterstellung nicht nur wegen der amerikanischen Juden, die gerade einmal zwei Prozent der Bevölkerung ausmachen. Amerika identifiziert sich mit Israel, weil es eine liberale Demokratie ist, umgeben von autokratischen Regimen. Die Mehrheit der Amerikaner hat Verständnis für den ständigen Kampf Israels um Selbstbestimmung im Angesicht seiner feindlichen Nachbarn. Sie wissen, dass Israel einen dauerhaften Frieden und eine Zwei-Staaten-Lösung anstrebt, aber keine ernsthaften Verhandlungspartner hat.

Die USA würde sich niemals gegen Israel entscheiden. Auch  Obama nicht, den wenn er die Israelis in den USA gegen sich hat kann er seine Wiederwahl vergessen. Die israelische Medien würde alle kontra Obama berichten. Die Wiederwahl wäre dahin.

Israel muss nun stark sein und die Nerven behalten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *