Israel: Natürlich muss alles auf einmal kommen.

USA-IsraelRund zwei Wochen nach den Protesten zum Jahrestag der Staatsgründung Israels haben Palästinenservertreter für kommenden Sonntag neue Demonstrationen an der israelischen Grenze angekündigt. Der Chef der Fatah-Organisation im Libanon, Munir Makdah sagte am Dienstag in Beirut, ein Friedensmarsch zur Grenze solle an die arabische Niederlage gegen Israel im Sechs-Tage-Krieg im Juni 1967 erinnern. Makdah forderte die rund 12.000 in der Region stationierten UN-Blauhelmsoldaten auf, die Veranstaltung zu schützen.

Natürlich muss alles auf einmal kommen.

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Die Türkei brauchen wir nicht. Es ist zwar schade einen alten „Freund“ zu verlieren aber daran ist nicht Israel Schuld!

Zahlreiche Palästinenser fuhren am Montag mit Fischerbooten aufs Meer hinaus und schwenkten palästinensische Fahnen. Damit wollten sie der Erstürmung der „Mavi Marmara“ durch die israelischen Streitkräfte gedenken, bei der vor einem Jahr neun Aktivisten getötet worden waren.

Natürlich muss alles auf einmal kommen.

An Bord der „Mavi Marmara“ in einem Hafen nahe Istanbul hielten unterdessen Aktivisten eine Pressekonferenz ab. Ende Juni wollen sie erneut versuchen, mit einer Flotte von 15 Schiffen die israelische Seeblockade zu durchbrechen. Wie der Nachrichtensender CNN meldet, werden insgesamt 1.500 Personen aus 100 verschiedenen Ländern daran teilnehmen. Die Entscheidung Ägyptens, die Grenze zum Gazastreifen zu öffnen, wurde in einer auf der Pressekonferenz verlesenen offiziellen Erklärung der Aktivisten begrüßt. Dies bedeute jedoch nicht, dass die nächste Flottille ausfalle: „Wir rufen die Vereinten Nationen und internationalen Organisationen auf, unsere Aktion zu unterstützen und zu verlangen, dass Israel unsere Schiffe nicht angreift“, heißt es in dem Statement weiter.

Demonstranten: „Verflucht sei Israel!“

Am Montagabend demonstrierten dann mehrere Tausend Menschen in der Innenstadt von Istanbul gegen die israelische Militäraktion vor einem Jahr. Die Teilnehmer beteten für die Toten, skandierten aber auch Parolen wie „Verflucht sei Israel“.

In der Nacht vom 30. auf den 31. Mai 2010 hatte die israelische Marine die „Mavi Marmara“ im Mittelmeer gestürmt, um deren Hilfslieferung für den Gazastreifen nach Waffen zu durchsuchen. Bei der Razzia kam es zu Kämpfen, bei denen acht Türken und ein US-Bürger türkischer Abstammung ums Leben kamen. Die türkische Terror-Organisation IHH hatte die Flottille organisiert, zu der das Schiff gehörte.

Ein Gedanke zu „Israel: Natürlich muss alles auf einmal kommen.

  • 31. Mai 2011 um 23:25
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    Ich wünsche allen in Israel alles erdenklich Gute, daß diese harte Zeit schnell und sorglos überwunden wird.

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