Geschrieben am 21. Mai 2011 von Redaktion abgelegt in der Kategorie Israel, USA, Zionismus,
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Israel Terror geht weiter – Netanjahu blockiert den Nahost-Neustart

US-Präsident Obama unterstützt den Reformkurs der Araber, doch Premier Netanjahu verweigert sich dem Aufbruch in die Zukunft. Der neue Nahe Osten wird deshalb ohne Beteiligung Israels entworfen.

Das Gerüst US-amerikanischer Nahost-Politik ist ins Wanken geraten. Und Israel fürchtet sich vor dem Tag im September, an dem die Uno-Vollversammlung Palästina für unabhängig erklären könnte, wonach die Palästinenser die Checkpoints zu ihrem Tahrir-Platz, also einem Ort des Widerstandes, machen könnten.

Obama und Bibi Netanjahu sind Konkurrenten und Leidensgenossen zugleich, ihre Länder verbindet die weltweit vielleicht stärkste und einmalige politische Allianz. Jahrelang hat das geklappt, aber bei Obama und Netanjahu funktioniert es nicht. Die beiden sind ein ungleiches Zwillingspaar, das sich nicht liebt, aber braucht. Am Freitag haben sie sich getroffen, und wieder waren Ärger und Enttäuschung auf beiden Seiten groß, die Entfremdung ist noch ein Stück gewachsen. Beide stehen sie derzeit vor ihrer vielleicht größten außenpolitischen Herausforderung, und ihre Reden zeigen, dass sie diese anders lösen wollen.

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