Israel und Palästinenser handeln Waffenruhe aus

Die Spirale der Gewalt scheint vorerst gestoppt: Israelis und Palästinenser wollen die Waffen schweigen lassen. Das Abkommen vermittelte Ägypten.

Die Waffenpause solle bei Morgengrauen am Dienstag in Kraft treten, berichtete das staatliche ägyptische Staatsfernsehen unter Berufung auf einen Sicherheitsbeamten in der Nacht. Wie das ägyptische Staatsfernsehen weiter berichtete, erklärten sich die Palästinenser bereit, keine weiteren Raketen auf Südisrael abzuschießen. Israel habe zugesagt, seine Luftangriffe auf Ziele im Gazastreifen zu stoppen.

Israel und die radikale Palästinenserbewegung Islamischer Dschihad bestätigten die Berichte am Morgen. „Es gibt tatsächlich eine Übereinkunft“, sagte der israelische Heimatschutzminister Matan Vilnai dem öffentlichen Rundfunk. Nach seinen Angaben beruhigte sich die Lage in der Region seit der Nacht.

„Wir akzeptieren einen Waffenstillstand, wenn sich auch Israel an ihn hält und seine Angriffe und gezielten Tötungen beendet“, sagte der Sprecher des Islamischen Dschihads im Gazastreifen, Daud Schebab. Von der Hamas-Führung im Gazastreifen blieb eine Bestätigung zunächst aus.

Ägypten konnte vermitteln

Im ägyptischen Fernsehen hieß es, intensive Gespräche und Anstrengungen, die Ägypten in den vergangenen Stunden unternommen habe, hätten zu diesem umfassenden Abkommen geführt.

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