Geschrieben am 22. Januar 2014 von Redaktion abgelegt in der Kategorie Israel,
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Israel verteilt keine Gasmasken mehr

Das israelische Sicherheitskabinett hat beschlossen, ab Februar keine Gasmasken mehr an die Bevölkerung auszugeben. Grund dafür: Die Gefahr eines Chemiewaffen-Angriffs in der Region sei erheblich gesunken.

Noch im Vorjahr hatten die Israelis aus Furcht vor einem syrischen Angriff auf Israel und dem drohenden internationalen Konflikt stundenlang um die Schutzmasken Schlange gestanden, die in den Postämtern gratis ausgegeben wurden. Nachdem Syrien der Entsorgung seiner C-Waffen-Arsenale zugestimmt hatte, legten sich die Ängste der israelischen Bevölkerung.

Nach einer neuerlichen Einschätzung der Situation, die einen „deutlichen Rückgang“ des Risikos eines Giftgaseinsatzes gegen Israel ergeben habe, habe das Kabinett entschieden, mit Anfang des kommenden Monats die Verteilung der Sicherheits-Pakete einzustellen, heißt es in einer Mitteilung der israelischen Regierung.

Die Fachministerrunde hat zudem angeordnet, die Herstellung von Gasmasken zurückzufahren. Die Schutzausrüstung soll nur mehr für den Bedarf der Rettungskräfte und der Zivilverteidigung produziert werden.

Ob und in welchem Ausmaß die Bevölkerung in den nächsten Jahren mit den „Garnituren“ versorgt wird, will das israelische Kabinett Ende des Jahres entscheiden.
Laut jüngsten Angaben sind 60 Prozent der israelischen Bevölkerung mit dem „Sicherheitspaket“ aus Gasmasken und Gegengift ausgerüstet.

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