Israel: „vor einer Einigung ihre Meinung wieder geändert“

Die Türkei hat nach den Worten ihres Staatspräsidenten Abdullah Gül „kein Vertrauen“ mehr in die israelische Regierung von Benjamin Netanjahu. Die Beziehungen zwischen Ankara und Jerusalem haben sich zuletzt extrem verschlechtert. Die Türkei hat den Botschafter Israels ausgewiesen, weil die Regierung in Jerusalem eine Entschuldigung für die Tötung von neun türkischen Aktivisten auf dem Gaza-Hilfsschiff Mavi Marmara im Mai 2010 verweigert.

Gül bestätigte in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung, dass es mehrere Runden von Geheimgesprächen zwischen Ankara und Jerusalem gab, um den Konflikt auszuräumen. Aber jedes Mal habe die israelische Seite kurz vor einer Einigung ihre Meinung wieder geändert. Gül betonte, die Türkei habe keine Probleme „mit dem israelischen Volk“, sondern nur mit der Regierung.

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