Israels Geheimdienst Mossad ermordet Hamas-Vertreter in Syrien

In Syrien haben Unbekannte offenbar einen ranghohen Militärvertreter der islamistischen Hamas-Bewegung getötet. Die Palästinenserorganisation verdächtigt Israels Auslandsgeheimdienst Mossad.

Die Täter seien am Mittwoch in das Haus des in Syrien lebenden Hamas-Mitglieds Kamal Hussein Ghannadscheh in Damaskus´ Vorort Kudsaja eingedrungen und hätten ihn ermordet, sagte ein Mitglied der Palästinenserorganisation. Nach Informationen seiner Organisation stehe der israelische Auslandsgeheimdienst Mossad hinter der Tat.

Mossad bereits 2010 unter Verdacht

Nach Angaben des im Libanon lebenden Hamas-Mitglieds war Ghannadscheh einer der Stellvertreter von Hamas-Führer Mahmud el Mabhuh, der im Januar 2010 tot in einem Luxushotel in Dubai aufgefunden worden war. Die Behörden des Emirats beschuldigten damals ebenfalls den Mossad, Mabhuh ermordet zu haben, Israel wies die Vorwürfe stets zurück. Die im Gazastreifen regierende Hamas wurde jahrelang von der syrischen Führung gegen Israel unterstützt.

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