Jemens Sicherheit für USA wichtiger als Demokratie

Im Jemen halten die Demonstrationen seit Monaten an. Die Bevölkerung, zumindest ein Teil der Bevölkerung fordert den Rücktritt des Präsidenten. Nachdem dieser nach einem Anschlag am Freitag verletzt und nach Saudi-Arabien zur Behandlung ausgeflogen wurde, hofft man darauf, dass sich nun eine Art Übergangsrat bildet, und vor allem dass Saleh nicht mehr zurückkehrt. Durch seine Politik hat er das Land nahe an den Abgrund, wenn nicht schon in den Abgrund getrieben. Der Jemen droht, ein „failed state“ zu werden, so oder so ähnlich wie Somalia.

Doch genau das wollen Saudi-Arabien und die USA verhindern. Deshalb sind sie seit geraumer Zeit damit beschäftigt eine Lösung zu finden, die die momentane Situation im Jemen aufhebt und für mehr Stabilität sorgt. Die früheren Hauptunterstützer des jemenitischen Präsidenten Salehs, Riad und Washington, sehen aber schon seit längerem, dass er nicht mehr an der Spitze des Landes gehalten werden kann.

Ein Gedanke zu „Jemens Sicherheit für USA wichtiger als Demokratie

  • 9. Juni 2011 um 16:34
    Permalink

    Typisch heuchlerische USA und heuchlerischer Westen. Saleh hat mehr Verbrechen auf dem Kerbholz als Gaddafi. Aber für die Macht- und Ausbeuter-Interessen der USA müssen sich die Menschenrechte sowieso immer ganz hinten anstellen. Zwar propagiert man das Gegenteil, aber geschichtlich war es immer umgekehrt.

    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *