Libyen: ARD spielt „Stille Post“

Der Sprecher der libyschen Regierung verharmloste vor internationalen Journalisten in Tripolis das militärische Geschehen an der Küste. Sawija sei nicht in der Hand der Rebellen: „Absolut nicht. Nein. Sie haben mich in militärischen Angelegenheiten noch nie beim Lügen erwischt. Sawija ist unter unserer Kontrolle.“ Passiert sei vielmehr Folgendes: „Eine kleine Gruppe von Rebellen hat versucht, sich nach Süden zu bewegen. Es waren weniger als 100. Sie wurden von unseren Truppen gestoppt. Da war eine Handvoll Leute, die in Sawija wohnen und die darauf gewartet haben, dass die anderen in die Stadt kommen.“

„Denn über diese Küstenstraße, der einzigen Versorgungsroute des Regimes, läuft der gesamte Nachschub für die Bevölkerung und die libyschen Truppen – Lebensmittel und Benzin.“

„Wie der arabische Fernsehsender Al Dschasira berichtete,…“

ARD spielt „Stille Post“
Fassen wir zusammen: Ein ARD-Mann des NATO-Landes Deutschland erzählt aus Kairo, was der TV-Sender einer Kriegspartei von den NATO-Contras gehört hat. So was nennt man im Kindergarten stille Post.

Und so sieht es die libysche Regierung, hinter der die Mehrheit des libyschen Volkes steht. 

„Wir sind sehr stark. Zehntausende Freiwillige sind bewaffnet. Es spielt keine Rolle, ob die NATO Vorteile hat oder nicht oder ob die Rebellen voran kommen oder nicht. Sie werden immer bereit sein, zu kämpfen, auch in einem, zwei oder drei Jahren.“ Regierungssprecher Ibrahim

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