Geschrieben am 24. Oktober 2013 von Redaktion abgelegt in der Kategorie Israel, USA,
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Nachrichten Bewertungen Multimedia Kontakt Politik Israel stuft Spionage-Skandal mit Türkei als Provokation der Annäherungsgegner ein

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Der jüngste Spionage-Skandal zwischen der Türkei und Israel ist nach Ansicht des israelischen Außenamtssprechers Yigal Palmor von Gegnern der Annäherung zwischen beiden Ländern provoziert worden.

Das berichtete die Zeitung „Hurriyet“ am Dienstag. Zuvor hatte „Washington Post“ berichtet, dass Ankara Teheran über zehn Iraner informiert hatte, die für den israelischen Geheimdienst Mossad arbeiten. Das sei vom türkischen Regierungschef Recep Tayyip Erdogan persönlich angeordnet worden, hieß es in dem Beitrag. Der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu dementierte die Angaben und sagte, die Publikation der „Washington Post“ habe weder Hand noch Fuß.

Außenamtssprecher Palmer zufolge hatte Israel nicht mit dem Durchsickern dieser Informationen zu tun. „Es wäre logisch zu vermuten, dass die Angaben von gewissen Kreisen zugespielt wurden, die die Annäherung zwischen der Türkei und Israel erschweren und zu verstehen geben wollen, dass beide Länder diese Annäherung gar nicht brauchen.“ Derartige Informationen lägen nicht im Interessen Israels, sagte der Ministeriumssprecher.

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