Nachrichtendienste in den USA

In den Vereinigten Staaten gibt es Vielzahl von Stellen, die mit nachrichtendienstlichen Methoden arbeiten.
Alle zusammen bilden die „United States Intelligence Community“, also die Vereinigung aller Nachrichtendienste, und werden in ihrer Arbeit hauptsächlich durch die CIA koordiniert.
Die grundlegenden Aufklärungsziele der Dienste werden vom „National Security Council“ (NSC) vorgegeben, einem Gremium, dem neben dem Präsidenten auch andere Regierungsmitglieder wie der Verteidigungsminister angehören. Nachrichtendienstliche Stellen gibt es in nahezu allen Politikbereichen, entsprechend verteilt sind auch die Verantwortlichkeiten:

Dem Präsidenten unterstehen zum Beispiel die Central Intelligence Agency (CIA) und die National Security Agency (NSA), die vor allem für alle Arten der elektronischen Aufklärung und für Datensicherheit und Kryptographie zuständig ist. Die NSA gilt als größter Geheimdienst der USA und ist nicht zuletzt wegen der Federführung des ECHELON-Projektes öfter in den Schlagzeilen.

Im Bereich des Justizministeriums arbeiten das Federal Bureau of Investigation (FBI), die amerikanische Bundespolizei, sowie die Drug Enforcement Administration (DEA), die mit der nationalen Drogenbekämpfung betraut ist.

Zum Finanzressort gehört der United States Secret Service (USSS), dessen Aufgabe primär der Schutz des Präsidenten ist. Und auch das Verteidigungsministerium hat eine Reihe nachrichtendienstlicher Stellen unter sich, so zum Beispiel die Defense Intelligence Agency (DIA), zuständig für Aufklärung auf militärischem Gebiet, oder die Dienste der Navy und anderer Teilstreitkräfte bis hin zu den spezialisierten Aufklärungseinheiten.

Aktuelle Schätzungen gehen von rund 200.000 Mitarbeitern bei allen amerikanischen Geheimdiensten aus, das Gesamtbudget soll bei rund 30 Milliarden Dollar liegen.
Nachfolgend finden Sie demnächst Artikel über die CIA und das FBI.

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