Nahost-Konflikt

Als Nahostkonflikt bezeichnet man den Konflikt um die Region Palästina, der dort seit 1918 mit der von Arabern zunehmend abgelehnten Masseneinwanderung von Juden aus Europa entstand. Er führte zu sechs Kriegen zwischen dem am 14. Mai 1948 gegründeten Staat Israel und einigen seiner Nachbarstaaten (Israelisch-Arabischer Konflikt) und zahlreichen bewaffneten Konflikten zwischen Israelis und Palästinensern (Israelisch-Palästinensischer Konflikt). Letztere dauern bis heute an.

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Im Grunde dreht sich der Nahost-Konflikt um das Existenzrecht Israels und die Forderung nach einem eigenen Palästinenserstaat. Es gibt inzwischen palästinensische Autonomiegebiete – den Gaza-Streifen und das Westjordanland. Die Grüne Linie trennt die Gebiete von Israel. Um die israelischen Siedlungen in den umstrittenen Gebieten gibt es immer wieder Streit.

Dem Staat Israel stehen einzelne Gruppierungen und Institutionen gegenüber: im Gaza-Streifen und Westjordanland die Palästinensische Autonomiebehörde | Hamas | Kassam-Brigaden | Volkswiderstandskomitee (PRC) | PLO | Fatah | Al-Aksa-Brigaden | Islamischer Dschihad | im Libanon die Hisbollah.

Geschichte, die wichtigsten Geschehnisse:

1947 Uno-Teilungsplan für Palästina
1948 Gründung des Staates Israel
1947-49 Palästina-Krieg/Israelischer Unabhängigkeitskrieg
1956 Suezkrise/Sinai-Feldzug
1967 Sechs-Tage-Krieg
1973 Jom-Kippur-Krieg
1978 Camp-David-Friedensabkommen
1982 Erster Libanon-Krieg
1987-1993 Erste Intifada
1993-1995 Oslo-Friedensprozess
2000-2005 Zweite Intifada
2005 Scharon-Plan
2006 Libanon-Feldzug
2008/09 Gaza-Krieg

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