Geschrieben am 3. Juni 2011 von kewil abgelegt in der Kategorie Deutschland,
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Pariser Päderasten-Minister lieben Nordafrika

Im Zuge des Skandals um den Ex-IWF-Chef Strauss-Kahn haben sich in Frankreich ein paar Schleusen in den Medien geöffnet. Sex-Skandale kommen ans Licht der Öffentlichkeit. Der homosexuelle, amtierende Kulturminister Frédéric Mitterrand, ein Neffe des früheren Staatspräsidenten, hatte schon letztes Jahr verbotene Sex-Reisen nach Thailand zugeben müssen, aber behauptet, es habe sich um Erwachsene gehandelt, mit denen er einvernehmlich angebandelt habe.

Jetzt erfährt man, daß Mitterand, der auch die tunesische Staatsbürgerschaft besitzt, zwei tunesische Jungen adoptiert hat. Nachtigall, ick hör dir trapsen! Selbstverständlich hat Mitterand auch den gestürzten Diktator in Tunis, Ben Ali, als harmlos verteidigt.

In einem zweiten Fall wird ein ehemaliger Minister verdächtigt, an einer Sex-Party mit kleinen Jungs in Marrakesch teilgenommen zu haben. Die marokkanische Regierung fordert bereits Auskunft. Es soll sich um den berühmten Kulturminister Jack Lang handeln, der aber bestreitet.

Ein anderer Minister hatte eine außereheliche Affäre mit der Tochter eines tunesischen Kollegen, und luxuriöse Urlaubsreisen in den Maghreb auf Einladung und Kosten nordafrikanischer Regierungen waren für französische Spitzen-Politiker bis dieser Tage fast normal.

Da muß man sich nicht wundern, wenn gerade auch immer wieder aus Frankreich die Rufe nach einer Mittelmeerunion zwischen EU und Nordafrika kamen. So wird man verschaukelt, und als einziges Resultat der freundschaftlichen Bande zwischen Paris und den Maghreb-Staaten kriegen wir jetzt jeden Tag ein neues Flüchtlingsboot angeschwemmt. Das letzte war gestern vom Kurs abgekommen und landete in Otranto, ein anderes soll untergegangen sein.

Für Nachschub ist gesorgt. Warten wir, bis dank der Militärschläge des Westens Libyen in Stammeshälften auseinanderbricht und unregierbar wird. Warten wir, was aus Syrien und dem Jemen wird. Und ist es in Algerien und Marokko eigentlich tatsächlich so ruhig? Anmerkung: Die brodelnden Sex-Skandale könnten Marine Le Pen bei den nächsten Wahlen nützen!

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