Pierre Vogel in Koblenz

Das Video durch Rhein-Zeitung.de könnt Ihr hier einsehen: http://bcove.me/bnq1pq03

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Die http://www.rhein-zeitung.de schreibt:

Zum einen kamen nicht die erwarteten 3000, sondern nur rund 500 Anhänger und Gegner Vogels sowie Schaulustige. Zum anderen machte der Prediger nicht den Fehler, sich in seiner einstündigen Rede Verfängliches wie direkte Aufrufe zur Gewalt zu leisten. Denn dies hätte zum sofortigen Abbruch der Veranstaltung durch die Polizei geführt. Nach einem Versammlungsverbot durch die Stadtverwaltung hatte das Oberverwaltungsgericht (OVG) Rheinland-Pfalz grünes Licht für die Kundgebung gegeben, dieses aber mit zahlreichen Auflagen verbunden. Eine Geschlechtertrennung vor der Bühne war beispielsweise verboten worden. Ordnungs- und Jugendamt überprüften gestern Abend die Einhaltung: „Keine Beanstandungen“, hieß es zum Ende der Veranstaltung um kurz nach 21 Uhr.

Zuvor hatte Pierre Vogel seine Redezeit genutzt, um von einer „unerträglichen Kampagne von Medien und Politik gegen uns und den Islam“ zu sprechen. Den Medien warf er vor, mit einem Lügengebilde Stimmung gegen ihn und seine Anhänger zu machen. „Vielen Dank an die Gerichte, die uns Recht gegeben haben“, sagte der charismatische Vogel, der sich, rhetorisch geschult, in die Opferecke stellte. Hass und Gewalt lehne er strikt ab. Vogel gehe es lediglich darum, den Islam zu verkünden und „Menschen auf den richtigen Weg“ zu bringen. Unterstützt wurde er dabei von Abdur Raheem Green, einem islamistischen Prediger aus England.

Die zahlreiche Polizisten rund um den Bahnhofsvorplatz hielten sich im Hintergrund, ein Eingreifen war kaum nötig. Denn auch die zahlreichen Kritiker Vogels am Ort verhielten sich ruhig. Unter anderem hatte die „Interessengemeinschaft gegen Salafismus“ zu einer Gegendemonstration aufgerufen. Und so bildeten sich auf dem Platz schon lange vor dem Auftritt des Hauptredners kleinere Grüppchen, in denen mitunter heftig diskutiert wurde. „Dabei blieb es aber immer friedlich, es gab keine körperlichen Auseinandersetzungen“, fasste Kriminalhauptkommissar Heinz-Peter Ackermann die Veranstaltung auf dem Bahnhofsvorplatz aus polizeilicher Sicht zusammen.

 

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