Geschrieben am 5. März 2014 von Redaktion abgelegt in der Kategorie Russland, Ukraine,
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Russische Truppen besetzen Raketen-Stützpunkte auf der Krim

Kleiner Hoffnungsschimmer in der Krim-Krise: Internationale Beobachter sollen nun Klarheit über den umstrittenen Militäreinsatz Kreml-treuer Truppen auf der ukrainischen Halbinsel im Schwarzen Meer schaffen. An der unbewaffneten militärischen Mission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) beteiligen sich laut „FAZ“ auch zwei Bundeswehrsoldaten.

Abreise der Expertengruppe ist bereits heute, wie die OSZE am Dienstagabend in Wien beschloss. Ob sie von Odessa aus tatsächlich Zugang zur Krim bekommen, war zunächst unklar.

Die Lage in der Ukraine und auf der Halbinsel Krim spitzt sich weiter zu. Nun gab die ukrainische Regierung bekannt, dass russische Soldaten zwei Raketen-Stützpunkte teilweise unter ihre Kontrolle gebracht haben.

Schon am Dienstag traf der UN-Sondergesandte Robert Serry auf der Halbinsel ein, doch machten die Vereinten Nationen zunächst keine Angaben zu seinen Aufgaben oder der Dauer seines Aufenthalts.

Am Mittwoch befasst sich in Brüssel überdies auch der Nato-Russland- Rat mit der heiklen Lage. Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hatte sich zuletzt sehr alarmiert geäußert. „Trotz wiederholter Aufforderungen der internationalen Gemeinschaft verletzt Russland weiterhin die Souveränität und die territoriale Unversehrtheit und missachtet die eigenen internationalen Verpflichtungen“, sagte er am Dienstag nach Beratungen des Nato-Rates in Brüssel.

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