Russland und China stellen sich dagegen und verhindern bisher libysche Zustände in Syrien

Die Ereignisse in Syrien sorgen nun beinahe täglich für sich zum Teil widersprechenden Schlagzeilen. Die Situation vor Ort ist nur schwer einzuschätzen, vor allem dann, wenn man außerhalb des Landes nur auf die westliche Berichterstattung zurückgreifen kann oder will. Nichts desto trotz: Wer aufmerksam liest, erkennt auch in der westlichen Berichterstattung hin und wieder, dass die Situation in Syrien nicht so einfach ist, wie man sie gern hätte. Zwar hält der Westen daran fest, die Gewalt im Land der Regierung und den Sicherheitskräften zuzuschieben und dementsprechend zu reagieren, aber immerhin werden nun auch hin und wieder Meldungen gebracht, die zeigen, dass bewaffnete Banden in Syrien zu Gange sind.

Ein Beispiel für die falsche Berichterstattung in Europa ist erst wenige Tage alt. Der Radiosender France 24 veröffentlichte ein Telefonstatement der syrischen Botschafterin in Frankreich Lamia Shakkur, die angeblich als erste Vertreterin im Ausland die Unterstützung der Regierung aufgab. Eine Lüge, die von France 24 weltweit auf Englisch, Französisch und Arabisch verbreitet wurde. Es dauerte nicht lange, bis sich die wirkliche Botschafterin meldete und dementierte, je mit einem Fernseh-oder Radiosender gesprochen zu haben. France 24, dem nun eine Anklage droht, gestand daraufhin ein, dass der Sender wohl „Opfer einer Manipulation“ geworden ist.

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