Geschrieben am 1. November 2011 von Redaktion abgelegt in der Kategorie Europa, Islam,
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Scharia überall – Islamische Moralpolizisten

Sonderbehandlung? Ja, bitte! Zwei Nachrichten der letzten Tage, die zusammengehören. Erstens: Auf einer Konferenz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OECD), die letzte Woche in Wien stattfand, forderten Vertreter einer „Initiative Europäischer Muslime für Sozialen Zusammenhalt“ die Einführung von „Richtlinien gegen Islamophobie im öffentlichen Diskurs“. Die Redefreiheit in Europa sei mit Verantwortung verbunden, erklärte der Generalsekretär der Initiative, Bashy Quraishy. Man wolle „keine Sonderbehandlung“, sondern denselben Schutz, den es gegen Homophobie und Antisemitismus längst gebe.

Zweitens: Eine islamische Organisation in Dänemark, die sich „Ruf zum Islam“ nennt, hat die Einführung von „Scharia-Zonen“ in von Muslimen bewohnten Gebieten des Landes gefordert. Zuerst in Tingbjerk, einem Vorort von Kopenhagen, dann in Nörrebro, mitten in der Hauptstadt, und später in weiteren Vierteln mit muslimischer Bevölkerung. In diesen Enklaven sollte eine Art „Moralpolizei“ rund um die Uhr darauf achten, dass kein Alkohol konsumiert wird, keine Glücksspiele stattfinden und Diskotheken nicht besucht werden. Ungesagt blieb allerdings, ob diese Restriktionen nur für die Muslime oder alle Einwohner der genannten Viertel gelten sollten. Gruppen, die ähnliche Absichten verfolgen, agieren inzwischen ganz offen in Großbritannien, Belgien, Frankreich und Spanien. Auch in deutschen Städten fällen „Scharia-Richter“ bei Konflikten unter Muslimen „Urteile“ nach den Regeln des Islam.

Nun käme kein Mensch auf die Idee, in Deutschland lebenden Italienern – beziehungsweise Deutschen mit italienischem Migrationshintergrund – das Recht einzuräumen, ihre Streitigkeiten nach den Regeln der Cosa Nostra austragen zu dürfen. Täten sie es doch, bekämen sie es mit der regulären Justiz zu tun. Allein die Debatte über ein solches „Recht“ wäre eine Absurdität.

Bis jetzt hat auch niemand vorgeschlagen, den Verkauf von Schweinefleisch aus Rücksicht auf die Gefühle von Juden einzustellen oder Kühe für unantastbar zu erklären, um die Integration der in Deutschland lebenden Hindus nicht zu erschweren. Freilich: So wie die Dinge derzeit liegen, könnte schon dieser relativierende Hinweis als ein Zeichen von „Islamophobie im öffentlichen Diskurs“ verstanden werden. Denn unter „Islamophobie“ fällt alles, was Muslime als unangemessen und verletzend empfinden: Kritik an patriarchalischen Strukturen in Migrantenfamilien, der chronische Mangel an Selbstironie, die Neigung zum schnellen Beleidigtsein aus nichtigstem Anlass.

Man muss auch kein gelernter Dialektiker sein, um hinter der Versicherung der Initiative Europäischer Muslime für Sozialen Zusammenhalt, sie wolle „keine Sonderbehandlung“, genau das Gegenteil zu erkennen. Und wenn diese Initiative ausgerechnet Juden und Homosexuelle als besonders geschützte Spezies herausstreicht, mit denen die Muslime gleichgestellt werden möchten, dann könnte man ihr entgegenhalten, dass Antisemitismus und Homophobie heute vor allem in muslimischen Milieus weit verbreitet sind.

Wer freilich unbedingt unter der Herrschaft der Scharia leben möchte, dem sei das gegönnt: in Saudi-Arabien und Somalia, im Jemen und womöglich bald auch in Tunesien und Libyen. Wo die Sonne viel öfter lacht und Islamophobie ein Fremdwort ist.

1 Kommentar

  1. bobermann

    3. Mai 2012 @ 16:07

    Ich frage mich, wann verlangen die Moslems, dass sich die einheimischen Organe verziehen sollen damit sie die Geschäfte übernehmen können. Die Dreistigkeit dieser religiösen Eroberer ist nicht auszuhalten. Aufdringlicher als ein Versicherungsvertreter stecken sie ihren Fuß in jeden Spalt.Unsere „Verantwortlichen“ merken nicht,dass uns die Moslems für weniger wertvolle Ungläubige halten. Ständig respektlose Forderungen. Ich war nie ein Feind von Ausländern oder Migranten. Aber ich wurde zu einem Feind denen gegenüber, die diese katastrophale Einwanderungspolitik betreiben. Großsprecherisch verkünden Politiker, Medien und irgenwelche Experten, dass wir verpflichtet sind den Islam zu „verstehen“. Ich hab genug verstanden. Raus aus Europa. Und zwar die integrationsunwilligen, allzu religiösen, die hier einen islamischen Gottesstaat vorhaben zu etablieren. Schon deshalb um die moderaten Migranten vor dem Islam zu schützen.

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