Syrische Opposition lehnt Vermittlung durch Iran ab

Frankreich will Iran auffordern, an einer politischen Lösung des Bürgerkriegs in Syrien mitzuwirken. Präsident Francois Hollande werde seinem iranischen Kollegen Hassan Ruhani bei einem Treffen am Dienstag am Rande der UN-Vollversammlung in New York von einem solchen Vorschlag zu überzeugen versuchen, sagten Regierungsberater: „Wir wollen, dass sich der Iran zu einem echten politischen Übergang in Syrien bekennt.“

Die syrische Opposition hat eine Vermittlung des Irans im Konflikt hingegen abgelehnt. Das Angebot des iranischen Präsidenten Hassan Ruhani sei „nicht ernst gemeint“ und „politisch unglaubwürdig“, sagte die Syrische Nationale Koalition am Samstag. Teheran sei selbst „Teil des Problems“ und müsse seine zur Unterstützung der Truppen Assads entsandten Militärexperten aus Syrien abziehen.

Der erst vor kurzem neu ins Amt gewählte Ruhani hatte in einem Gastbeitrag in der Washington Post den Iran als Vermittler im Syrien-Konflikt ins Gespräch gebracht. Im Syrien-Konflikt steht Iran – im Gegensatz zu vielen westlichen Ländern und auch Frankreich – bislang auf der Seite von Machthaber Baschar al-Assad.

Währenddessen wurde bekannt, dass einer älteren US-Studie zufolge Syrien industrielle Fertigungsteile aus Deutschland erhalten habe, die womöglich in Anlagen für die Produktion von Giftgas verwendet wurden. Es gehe um spezielle Mischtrommeln, Hochtemperaturöfen sowie isostatische Pressen, heißt es in einem Bericht des Centers for Strategic and International Studies (CSIS) aus dem Jahr 2000, aus dem die Westdeutsche Allgemeine Zeitung zitiert

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