Geschrieben am 21. Juni 2011 von Redaktion abgelegt in der Kategorie Syrien, Türkei,
Kommentare (5)

Türkei platzt der Kragen: Ultimatum an Syrien!

Ein türkischer Präsidentenberater spricht Klartext: Wenn die Syrer nicht in weniger als einer Woche Reformen einleiten, dann drohe den Tyrannen von Damaskus eine internationale militärische Intervention. Baschar al Assad soll offenbar an das Beispiel Lybien erinnert werden.

Die Stimmung zwischen der Türkei und seinem Nachbarn Syrien spitzt sich immer mehr zu. Nachdem bereits am Wochenende eine eindringliche Warnung in Richtung Assad-Regime gegangen war, wird jetzt der Tonfall deutlich schärfer.

Kein Aufschub der syrischen Reformen bis Jahresende

Lange hat die türkische Regierung versucht Assad davon zu überzeugen, die brutalen Niederschlagungen seiner Gegner einzustellen. Ohne Erfolg. Gut 1300 Menschen kamen bisher ums Leben. Tausende flüchteten aus der Heimat.

Erst an diesem Montag kündigte Assad in seiner Rede die Bildung eines Kommittees an, dass sich mit den Änderungen in der Verfassung befassen sollte. Ein entsprechendes Paket erwarte er bis zum September bzw. Jahresende. Erşat Hürmüzlü, Berater von Präsident Abdullah Gül, geht das entschieden zu langesam. Er findet nun deutliche Worte und fordert die Umsetzung der Reformen durch die syrische Administration binnen Wochenfrist. Andernfalls gäbe es nun nur noch die Möglichkeit einer militärischen Intervention.

Zahlreiche Europäische Staaten haben bereits eine entsprechende Resolution unterzeichnet, in der sie das Vorgehen gegen die syrischen Demonstranten verurteilen. Anders der russische Präsident Dmitri Medwedew. Er zeigte an, eine solche Resolution nicht zu unterstützen.

Assad sieht Schuld bei den Demonstranten selbst

Syriens Präsident Assad sieht die Lage jedoch ganz anders. Einmal mehr macht er in seiner jüngsten Ansprache deutlich, dass seiner Meinung nach die Verantwortung für die Krise bei den “Saboteuren” selbst liege. Er wirft den Demonstranten vor, ein Massaker an Sicherheitskräften angerichtet zu haben.

Sich ein genaues Bild über die Situation zu machen wird zusätzlich dadurch erschwert, dass es internationalen Journalisten derzeit nicht gestattet ist, ins Land zu reisen.

Mittlerweile sind bis zu 10.000 syrische Flüchtlinge über die Grenze in die Türkei gelangt. Die türkischen Behörden gehen davon aus, dass sich weitere 10.000 in der Nähe der Grenze auf syrischer Seite in den weitläufigen Olivenhainen und landwirtschaftlichen Flächen um Jisr al-Shogur aufhalten.

5 Comments

  1. malachim

    21. Juni 2011 @ 13:46

    … bin gespannt wie es ausgeht ,wenn der teufel dem belzebub ein

    ultimatum stellt….ob dann die hölle(n) zum brennen an-fängt?(-fangen )

    wird sicher noch interessant!

    ….ob der wackere EU kandidat die kohlen aus der hölle holen wird?

    könnt leicht sein ,daß die fingerchen zu brennen beginnen!

    vor allem aber die gebende tribut hand EU ….

    ..einige länder bräuchte ja jetzt dringend ein kleines „krieglein..“

    zur festigung der diktatoren!

  2. malachim

    21. Juni 2011 @ 16:03

    mit reformen meinen die „lieben“ türken wohl einen abgang assads..

    um die islamisierung noch schneller vorantreiben zu können ..

    den an dieser flanke droht der türkischen islam-regierung..

    ungemach…und wer weis – vielleicht steckt ja der türkische – islamische

    geheimdienst dahinter .. und die dummen europäer werden so hinters licht

    geführt..assad mag ein belzebübchen sein … aber , seine größten

    feinde sind die islamisierer! die , die einen alhastaat al-la iran

    wollen!

    da ist mir doch das belzebübchen doch noch lieber….

    tja , und die dummen euris fallen auf die schlauen türkis rein!

    – oder – von wo stammt den – ? das ist getürkt?also falsch!

  3. hans

    22. Juni 2011 @ 19:44

    also so einen müll habe ich selten gelesen. so als könnte man mit gezielter fehlinformierung von angeblichen ultimaten, die türkei in einen krieg ziehen. die türkei wird das tun, was sie seit staatsgründung immer getan hat. ihre neutralität wahren, es sei den ihre interessen sind unmittelbar betroffen. mehr als einen 25 km breiten sicherheitsstreifen würde die türkei auf syrischen terretorium nicht einrichten wie im nord-irak, geschweige den von „MILITÄRISCHER INTERVENTSION“. gegen syrien zu kämpfen, überlässt man doch lieber den juden. die haben ja genügend soldaten für diesen „drecksjob“.

  4. hasbara

    26. Juni 2011 @ 15:10

    In Syrien treiben vom CIA und Mossad angeheuerte Terroristen ihr Unwesen. Sie verüben Massaker an Zivilisten und an den Sicherheitskräften. Die verblödeten und gekauften Massenhetzmedien des Westens verdrehen natürlich diese Tatsachen und verfälschen die Situation massiv. Die Vorgehensweise Syriens ist zwar hart und rücksichtslos, aber jeder andere Staat würde bei solch einem Umsturzversuch von ausländischen Kräften genauso bzw. noch härter handeln. Israel hat schon weitaus mehr Massaker, mit weniger plausiblen Sachen begründet. Also, es wäre gut für die Türkei, sich aus diesem Konflikt rauszuhalten.

  5. malachim

    27. Juni 2011 @ 18:14

    hasbara

    26. Juni 2011 @ 15:[email protected]@@

    >In Syrien treiben vom CIA und Mossad angeheuerte Terroristen ihr Unwesen.<

    solche dinge lieber hasbara sollte man nur verkünden ,- wenn du den schriftlichen

    beweis in händen hältst!

    ansonsten ist das kaffesudlesrei ..

    und vor allem dumschwätzerei!

    in einem geb ich dir recht-

    die türkei sollte sich hier heraushalten! ansonsten sag ich nichts dazu , weil ich

    dazu kein wissen habe! und meine meinung nicht relevant ist!

    aber soviel schon.

    DIE EUROPÄER werden hier hinters licht geführt!

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