Geschrieben am 27. Juli 2011 von Michael abgelegt in der Kategorie Deutschland, Globale Nachrichten,
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Weltweit leiden 121 Millionen Menschen an Depression

Wie ein internationales Forscherteam um Evelyn Bromet von der State University of New York in Stony Brook berichtet, sind weltweit 121 Millionen Menschen von Depressionen betroffen. Das Team veröffentlichte die Untersuchung im Journal „BMC Medicine“.

Dabei basiert das Ergebnis auf detaillierten Interviews mit mehr als 89.000 Menschen aus 18 Ländern. Herbert Matschinger vom Institut für Sozialmedizin an der Universität Leipzig war für Deutschland beteiligt. An der Studie waren die zehn Länder Deutschland, Belgien, Frankreich, Israel, Italien, Japan, die Niederlande, Neuseeland, Spanien und die USA mit hohem Einkommen beteiligt. Zu den acht übrigen Ländern, die man mit mittleren und niedrigen Einkommen einbezog, zählten Brasilien, Indien, China, Mexiko, Südafrika und die Ukraine. Wie das Team mitteilte, liegt das Risiko bei Menschen in Ländern mit hohem Einkommen, im Lauf des Lebens an einem depressiven Zustand zu leiden, bei 15 Prozent. In Ländern mit einem niedrigen oder mittleren Einkommen hingegen bei elf Prozent. Der Studie zufolge gaben 5,5 Prozent der Befragten in den reichen Ländern an, im Jahr vor ihrem Interview eine Depression gehabt zu haben.

Der Anteil einer depressiven Episode (MDE, major depressive episode) war in den reichen Länder höher (28 Prozent), als in den Ländern mit dem geringeren Einkommen (20 Prozent). Besonders in Frankreich, den Niederlanden und den USA war der Wert hoch (mehr als 30 Prozent). In China fiel der Anteil mit zwölf Prozent geringer aus. Zudem teilte man mit, dass über die Kulturen hinweg Frauen doppelt so oft wie Männer erkrankten.

Bild von weisserstier

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