Wer gegen Euro und EU ist, der ist ein Nazi!

Man staunt! Aufgrund der schlimmen wirtschaftlichen Entwicklung in der Euro-Zone seit über einem Jahr mit drohenden Staatspleiten in Griechenland, Irland, Portugal und bei weiteren Kandidaten ist ein neues Nazi-Merkmal dazugekommen. Glatze und Führerbild über dem Bett gelten nicht mehr allein. Und wer sich gegen die Islamisierung  wendet, hat sich gleichfalls längst als Rechtspopulist geoutet. Nein, es gibt ein neues Erkennungszeichen! Wer heute gegen die EUdSSR EU ist, ist auch ein Nazi! Wer sich gegen weitere Hilfen für Griechenland stemmt, ist rechtspopulistisch. Wer gegen den Euro ist, ist rechtsextrem!

Der Entdecker der neuen Nazi-Merkmale scheint der tiefrote Millionenerbe Jakob Augstein zu sein. Bereits am 11. Mai schrieb er mit erhobenem Zeigefinger in seinem linkspopulistischen FREITAG:

70 Prozent der Befragten finden, Deutschland gibt zu viel Geld nach Europa.

Schlimm. Einen Tag später wiederholte er im SPIEGEL, dem Leib- und Magenblatt der Generation Doof, die Gefahr des “rechten Virus”:

70 Prozent der Befragten finden, Deutschland gibt zu viel Geld nach Europa… Und 30 Prozent fordern ein “unabhängiges Deutschland ohne den Euro, in das keine Europäische Union hineinregiert”.

Damit hat er die Türe ins Neuland aufgestoßen, andere sind gefolgt. Gestern schrieb der linke Robert Misik in der grünen taz:

In den vergangenen Wochen und Monaten ist aber noch etwas hinzugekommen, was die Sache nun wirklich gefährlich macht: Im Zusammenhang mit den Rettungsschirmen für die südeuropäischen Länder und Irland wurde der antieuropäische Affekt angefeuert. Das Anti-EU-Ressentiment und die Klage über “die abgehobenen Eurokraten” war immer schon ein Element des Rechtspopulismus, aber sicher nicht das Wichtigste. Das hat sich in den letzten Monaten geändert.

Also, immer hübsch aufpassen, liebe Leser! Wer kein Nazi sein will, der muß stramm für den Euro eintreten – und für weitere Milliarden nach Athen. Sonst sind Sie enttarnt. Und ja nichts gegen die EUdSSR sagen!

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