Westerwelle kristiert Gewalt gegen Christen in Ägypten

Außenminister Guido Westerwelle hat sich über die anhaltende Gewalt gegen Christen in Ägypten besorgt geäußert. Der „Bild“-Zeitung sagte er, es sei nicht hinnehmbar, dass Menschen wegen ihres Glaubens verfolgt würden. „Christen müssen wie Muslime und Menschen anderen Glaubens ohne Angst beten können“, erklärte Westerwelle.

Der Weg zu Freiheit und Demokratie führe auch über religiöse Toleranz.

Nach dem Sturz der alten Machthaber während des „arabischen Frühlings“ müsste nun ein „wirklicher Übergang zur Demokratie“ stattfinden, sagte der FDP-Politiker weiter.

In Ägypten leben bis zu 10 Millionen Christen, vorwiegend koptischer Glaubensrichtung. Sie stellen etwa zehn Prozent der Bevölkerung. Seit dem Sturz des Mubarak-Regimes haben die Auseinandersetzungen zwischen Chrsiten und Muslimen deutlich zugenommen.

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