Wütender Salafist greift einen TV-Reporter an

Böse Überraschung fürs „Spiegel TV“-Team: Die Journalisten wollten den Salafisten Reda Seyam in Berlin befragen – doch statt zu antworten, schlug der 52-Jährige zu.

Reda Seyam gehört zu den bekanntesten Islamisten Deutschlands. Deshalb wollte ein Kamerateam von ihm wissen, welche Rolle er bei den gewalttätigen Protesten gegen Pro NRW in Bonn spielte.

Doch der Bärtige, dem Al-Kaida-Kontakte nachgesagt werden, rastete sofort aus. Er zerstörte Teile der Kameraausrüstung und versuchte, damit auf die Journalisten einzuschlagen. Erst anrückende Polizei und Einsatzkräfte in Schutzwesten bekamen die Situation in den Griff. Der Vorfall endete mit einer Anzeige wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung.

Die CIA verdächtigt Seyam, einer der Drahtzieher des Bombenattentats auf Bali 2002 gewesen zu sein – 202 Tote. Der Deutsch-Ägypter taucht im Umfeld der Koranverteilung ebenso auf wie bei Ausschreitungen von Islamisten in Bonn, bei denen ein 25 Jahre alter Salafist aus Hessen zwei Polizisten durch Messerstiche schwer verletzte.

Dort war er mit seiner Kamera unterwegs. Wohl für seine Internetseite, so Ex-BKA-Mann Michael von Wedel. „Mit den Szenen wird er seine CDs herstellen.“

Auch am Rande der „Pro NRW“-Kundgebung in Köln war Seyam zugegen. Dort gab er sich als Kameramann des arabischen Sender Al Dschasira aus. Mit Erfolg. Die Polizisten hielten ihn tatsächlich für einen Journalisten.

Seyam schaffte es dank eines Presseausweises sogar, zum „Pro NRW“-Spitzenkandidaten Markus Beisicht zu gelangen. Seyam fragte: „Was haben Sie eigentlich gegen Muslime?“

2 Gedanken zu „Wütender Salafist greift einen TV-Reporter an

  • 13. Mai 2012 um 15:24
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    kennt jemand eine andere religion,die immer solche schlagzeilen macht???ich nicht.

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  • 15. Mai 2012 um 17:05
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    Geschieht denen Recht…..diese heuchler und lügner die alles tun um einschaltquoten zu bekommen…

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